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Tag 5

Tag 5

14 April 2011 |  by Thomas Deutsch  |  Share  | 


Am nächsten Morgen fuhr dann ein Auto vor. Ohne “Hallo” oder einen Blick stellte jemand ein Fass mit warmen Wasser und Seife neben unsere Zelte und fuhr wieder weg. Für mich wurde es dann Zeit für eine halbe Dusche. Danke an den Besitzer des Campingplatzes für diesen netten Gruss. An diesem Morgen war ich auch nach dem Frühstück nicht sehr gut gelaunt. Mich störte es sehr das ich keinen Kontakt mit meiner Freundin halten konnte und wollte auch nicht immer Valentins Handy für eine SMS benutzen. Ich fasste den Beschluss an der nächsten Münz-Telefonzelle etwas von dem Kleingeld los zu werden. Wie auch in den Tagen zuvor hatten wir ordentlichen Rückenwind und daher passten wir unsere Routenplanung etwas an, so das wir den Wind immer im Rücken hatten. So wurden wir mit dem Frühlingswind durch die Dörfer gepustet und ich konnte erkennen wie alles langsam immer mehr wie Österreich aussah. Z.B an den grossen Toren an den Häusern durch die es zum Hinterhof geht. Diese Dörfer wurden auch immer schöner und die Strassen waren toll… Eigentlich war Ostdeutschland bisher von den Strassen am schlimmsten. Ich hätte das nicht gedacht. Ich fand dann eine Münz-Telefonzelle (sonst immer nur mit Karte diese Teile) und habe nach ein paar Anlaufschwierigkeiten dann Münzen im Wert von va 4€ in den Automaten geworfen. Dann die Nummer gewählt – dann eine komische Fehlermeldung und auf dem Display stand das ich jetzt ca 3€ als Guthaben an dieser Telefonzelle habe und nur noch 1€ ausgezahlt werden kann. Ich habe es dann nicht geschafft in Deutschland meine Freundin zu erreichen und über dieses Guthaben kann sich dann jemand aus dem Dorf freuen. Habe ich schon gesagt das das Wetter mal wieder super war? Wir beide hatten einen Sonnenbrand und uns schon ordentlich Sonnencreme auf Nase und Ohren geschmiert. Ich wurde schon etwas braun. Wir radelten an diesem Nachmittag durch das wunderschöne “Tschechisches Kanada” das eigentlich einen originelleren Namen verdient. Wunderschöne Wälder und kleine Seen und die Tour fühlte sich langsam nach einer schönen Reise an. Ich hatte das Stimmungstief zum Anfang einer solchen Reise fast überwunden. Wir fanden nach 140km einen Campingplarz – ich rechnete schon mit einem weiteren geschlossenen – da diese ja oft erst im Mai öffnen. Aber wir hatten Glück. Der Besitzer war da und wir konnten dort sogar die Dusche und das WC nutzen. Der Platz war sehr schön und unsere Stimmung auf dem ersten richtigen Hochpunkt. Allein schon die Tatsache das wir das WLAN nutzen konnten machte mich froh da ich jetzt endlich Kontakt halten konnte. Das war mir in in diesen Tagen am Wichtigsten. Am Abend zuvor hatte ich von einer Dusche geträumt und diesen Traum habe ich dann natürlich auch gelebt ;) der Campingplatz gehörte einem Holländer die ja bekanntlich was von Camping verstehen und so hatten wir einen tollen Abend und abgesehen von der Katze die in der Nacht mein halbes Essen aus dem Plastiksack gefressen hat und dem starken Wind war alles gut!



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  1. God help me, I put aside a whole afrtenoon to figure this out.

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