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Tag 7

Tag 7

14 April 2011 |  by Thomas Deutsch  |  Share  | 


Nach einem tollen Frühstück und einem Foto vor dem schönen Laaer Rathaus verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und fuhren Richtung slowakische Grenze. Es schien mir an dem Tag so als sei die Natur hier ein paar Wochen schneller im Sommer. Die ersten Bäume warfen ihre Schatten auf die Strasse und wir konnten bei bestem Wetter, Stimmung und zweitem Frühstück locker in die Slowakei einreisen. Ich muss sagen das mich die ersten km in der Slowakei etwas bedrückt haben. Es war zum einen schade das schöne und aus meiner Kindheit bekannte Österreich zu verlassen aber zum anderen war die letzte Nacht der letzte geplante Halt und ab jetzt würde jede Nacht mit einer Suche nach einem Schlafplatz beginnen. Es ist absurd wie viel man an einem Tag sieht. Die Landschaften verändern sich, Leute sprechen andere sprachen… Und wir sind nur mit dem Rad unterwegs. Ich meinte schon zu Valentin das es schon seltsam ist wie viele Menschenleben man an einem Tag durchfährt. Jeder Mensch hat ja ein gewisses Gebiet das er im Alltag sieht – der Weg zur Arbeit oder ins Dorf – es ist nicht viel was uns der Alltag zu sehen gibt – verglichen mit einer Radreise ist es schon fast nicht mehr. Was für eine tolle Art die Welt zu entdecken.
Am Nachmittag gab es ein Essen und eine kleine Stadtbesichtigung in Bratislava – hier sahen wir auch zum ersten mal die Donau die wirklich gewaltig ist. Wir fuhren den Donau Radweg Richtung Süd-Ost und wurden vom Wind geschoben. Mit ca 40km/h düsten wir diesen Donauweg entlang der uns nach ca 30 min aber langweilig wurde. Man sah nichts neues und hörte nur die Reifen der Räder die sich in der hohen Geschwindigkeit über den Asphalt drehten. Wir fuhren knapp 37km in einer Stunde und bogen schon früher als geplant nach Ungarn ab um dann nach 200km Radfahen einen Campingplatz in der nähe der Stadt Raab anzusteuern. Raab selbst kam mir vor wie eine Stadt im Ruhrgebiet.. Hier ein C&A da ein Penny. Eine neue Umgehungsstrasse, moderne Häuser, neue Autos. Wir waren beide schon erstaunt. Wir erreichten dann unsere Unterkunft und namen uns ein Zimmer da die Preise doch geringer waren als erwartet und nach einem Abendessen und einem netten Gespräch mit einem Bocholder der dort auch übernachtete ging es dann ins Bett.



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3 Comments


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