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Tag 8

Tag 8

14 April 2011 |  by Thomas Deutsch  |  Share  | 


Von Ungarn hatten wir bisher noch nicht viel gesehen. Bisher nur die sehr moderne Stadt Raab. Und jetzt sollte es richtung süden durch das komplette Land gehen. Wir sind schon seid ein paar Tagen mehr abseits des Tracks als auf dem Track selbst. Das liegt an dem Wind der uns die Strassen mit dem besten Rückenwind vorgibt, und hier ist auf den Strassen nicht ganz so viel Verkehr wie man ihn aus Deutschland kennt. Was gleich in den ersten Stunden aufgefallen war ist das sehr gut ausgebaute Bus-Netz in Ungarn. Jedes Dorf durch das wir gefahren sind hatte mehrere Bushaltestellen und wir haben sehr viele Linienbusse gesehen. Als ich einem Ungaren an diesem Abend ein Bild von meiner Kamera zeigte auf dem eine Bushaltestelle zu sehen war sagte er nur das es Ungarn sein müsste. Die ganzen kleinen Einkaufsläden machen hier in den Dörfern schon um 11:00 Vormittag Feierabend oder sind schon Pleite gegangen – die Leute fahren mit Bussen oder Autos zu den Supermärkten in den grösseren Städten. An jedem Strommast neben einem kleinen Laden hängt ein größes TASCO Schild das die Richtung zum nächsten Supermarkt angibt, auch wenn dieser noch 20km entfernt ist. Schon etwas traurig denn wir alle wissen wie das ganze enden wird.
Nach einer großen Pizza zum Mittag gab es nochmal einen etwas steileren Anstieg, und die Belohnung folgte kurz darauf mit einem tollen Ausblick über einen Großteil Ungarns. Es ging noch durch eine grössere Stadt wo wir dann bei einem Lidl noch etwas einkauften und die folgenden 2-3 Stunden verbrachten wir mit einer fahrt über eine Landstrasse die alle 10km nur ein kleines Dorf mut ca 10 Häusern zu bieten hatte. Valentin ergriff dann die Initiative und fragte in einem der Dörfer jemanden nach einer Möglichkeit unser Zelt aufzustelen. Und uns wurde nach einem kurzen Telefonat ein Platz im Garten des Nachbarhauses angeboten. Der Mann den Valentin angesprochen hatte verdiente sich nebenbei etwas Geld indem er ein kleines Kiosk betrieb mit allem was man dringend braucht, wie z.B. Alkohol und Süßigkeiten :)

Wenn der kleine Laden im Ort dicht macht dann bietet das jemanden die Möglichkeit sich so nebebnei etwas zu verdienen. So hatte er auch einen Internetanschluss + Laptop auf der wir unsere Route den Leuten zeigen konten die aus dem Dorf zu Gast waren um etwas zu kaufen oder ein paar gesellige Minuten bei einem Bier zu verbringen. Es war insgesamt ein toller Abend! Gut das wir das Gespräch mit den Leuten gesucht haben… das werden wir hoffentlich noch öfter auf unserer Reise erleben.



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