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Tag 17

Tag 17

20 April 2011 |  by Thomas Deutsch  |  Share  | 

Von Belovgrad nach Pazardzhik
Wir hatten letzten Abend ausgerechnet das wir nach Zeitplan ca 3 Tage im Plus sind. Das war natürlich eine feine Sache. Wir wollten diese aber nicht sofort und vor allem nicht in Belovgrad verschwenden und daher waren wir schon um 8:30 startklar. Es war an diesem Morgen noch alles grau in grau, ich war aber in bester Reiselaune und fühlte mich fit. Gut das wir nicht genau auf das Höhenprofil geschaut haben denn wir fuhren die ersten 2 Std nur bergauf auf knappe 1000m. Es war
wie im Februar in Deutschland. Dann ging es aber auf der anderen Seite der Bergkette schön langsam bergab und das Klima änderte sich nach einer guten Stunde komplett. Wie ein Zeitsprung von Februar in den Mai – anders kann man es kaum beschreiben. Die warme Kleidung wurde dann zurück in die Packsäcke verfrachtet und an einer Quelle putzten wir unsere Räder etwas – auf einem der Fotos könnt ihr sehen das wir dabei etwas Hilfe bekommen haben. Einfach nur cool. Es ging dann noch etwas auf und ab, konnten dann aber schon Pazardzhik von mehr als 15 km Entfernung sehen und übernachten heute wieder günstig in einem Hotel direkt in der Stadt.

Nach 16 Tagen auf dem Rad ist mein Körper an einem Punkt an dem ich mich topfit fühle – das sorgte bei mir für beste laune und etwas Kopfschütteln bei Valentin der mich nach einer etwas übertriebenen (kurzen) tempoverschärfung am Anstieg dann auch fragte was ich denn für motivationsschübe hätte :) Das Radfahren war einfach toll und ich bin mir sicher das es keine bessere Möglichkeit gibt um zu Reisen.
Wir sind jetzt kurz vor Griechenland und so langsam wird die Reise wirklich verrückt. Einfach nicht zu glauben wohin man mit einem Fahrrad fahren kann…


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4 Comments


  1. Cerberus81 0 0Wenn man das in der Totalen sieht, sehen die ganzen scneirrwhden Punkte aus wie Insekten, die da herumfliegen.Ich muss allerdings auch sagen: Technisch mag es sehr anspruchsvoll sein, aber wirklich schf6n finde ich es nicht. Wirkt halt wie sauberes Handwerk, das aber arg lieb- und phantasielos daherkommt.

  2. Klasse Leistung bisher von euch ich.
    Freue mich immer wenn man etwas Neues von euch liest und sieht.
    Macht euch über die Berichterstattung keinen Kopf.
    Wie Thomas schon geschrieben hat macht ihr die Reise für euch und jeder Leser kann nur froh sein daran teilhaben zu dürfen.

  3. Tach!

    Lese eure Berichte jeden Abend. Weiter so. Tolle Bilder.

    Gruss

    Adi

  4. FREUT EUCH AUF VIELE FOTOS ÜBER OSTERN IN GRIECHENLAND:

    Griechisch orthodoxe Bräuche zu Ostern

    Die orthodoxen Kirchen werden in Griechenland zu Ostern feierlich mit Blumen geschmückt. In der Nacht vor Ostersonntag wird ein besonderes, Heiliges Licht an die Gläubigen weitergegeben. Dieses Licht stammt direkt aus dem Grab Christi in Jerusalem wo es sich wie von Wunderhand jedes Jahr selbst entzündet. Mit einer brennenden Kerze verlässt der orthodoxe Priester das Grab und verteilt das empfangene Licht dann weiter.

    Die Auferstehung Christi feiert man schliesslich mit dem Liebeskuss, einer freudigen Umarmung, am Ende der Kerzenprozession, dem wichtigsten Zeremoniell der griechischen Ostern. Manchmal wird auch ein freudiges Osterfeuer oder ein Feuerwerk entzündet.

    Neben den feierlichen Prozessionen, die zur Karwoche in allen griechischen Städten stattfinden, gibt es aber auch ein buntes Familienfest mit traditonellen Speisen und Ostereiern. Wie auch in Russland, malt man in Griechenland die Ostereier rot an. Am Gründonnerstag werden die Hühnereier liebevoll bemalt, um dann abschliessend gegeneinander geschlagen zu werden. Gewonnen hat derjenige, dessen Ei heil bleibt!

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