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Tag 21

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26 April 2011 |  by Thomas Deutsch  |  Share  | 

Vom Camp Fanari nach Alexandropolis
Nicht so früh wie geplant machten wir uns vom Acker. Es war Ostersonntag und wieder einmal wunderschönes Wetter. Wir fuhren an der Küste entlang von Ferienort zu Ferienort. Noch so gut wie niemand wollte trotz des Sommerwetters die Feiertage in seinem Ferienhaus verbringen und so war geschätzt nur jedes 4 Haus bewohnt. Wir hatten an diesem Tag unsere erste kleine Flußüberquerung die wegen dem glitschigen Beton als nicht ganz so einfach herausstellte – es war aber vor allem ein großer Spass den wir daraus machten. Einem Hund wurde es in den Dörfern wohl auch zu langweilig und begleitete dieser uns für gute 15min bis zu einem Punkt wo wir uns zwischen einer Hauptstraße oder einer historischen Küstenstraße entscheiden mussten. Wir entschieden uns für die Küstenstraße und fuhren auf einem holprigen aber sehr schönen Weg der früher bestimmt eine wichtige Handelsstraße war. Ich wünschte ich könnte euch mehr über diesen Weg erzählen. Man fühlte sich wie im alten Griechenland. Es war auch nichts los, nur ab und an ein Schild das mit Namen beschrieb was zu sehen war (leider nichts genaues). Ihr merkt – diese Berichte von mir sind voll mit Dingen von den ich zu wenig weis.
Nach einer Pause an einer Tränke räumten wir den Platz für eine Herde und waren schon bald wieder auf einer richtigen Straße. Es gibt in diesen Momenten an der Küste so viel zu sehen, doch ein wenig lässt sich in Kürze beschreiben.
In den Vororten von Alexandropolis versammelten sich die Familien in den Gärten um zu Grillen und oft hörten wir auch Gesang. Osterschmuck konnten wir nur an den Kirchen erkennen. Ich wünschte mir schon mich irgendwo dazu gesellen zu können, um vor allem was gutes zu essen. Wir beide spürten an diesem Nachmittag zum ersten mal die Hitze der Sonne und es wurde zum Glück kein langer Tag auf dem Rad. Wir fuhren bis in die Stadt Alexandropolis und fanden einen Campingplatz fast in Stadtmitte. Hier hätten wir es auch nicht länger als eine Nacht ausgehalten, denn Beton bis kurz vor dem Wasser vernichtete das Urlaubsgefühl und man kam sich auf seinem nummerierten 5x5m Zeltplatz so abgefertigt vor. Die Stadt ist klasse – leider fehlt für eine genaue Besichtigung die Zeit. Am nächsten Morgen sollte es dann in die Türkei gehen.



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3 Comments


  1. Beim Bild eurer Flussüberquerung, sieht man an den ” Seitenpfosten, dass das Wasser bis vor kurzem auch noch höher stand. Dann wärt ihr so nicht durchgekommen.
    Zu der historischen Strasse. Es erinnerte mich an ein Bild aus meiner alten Bibel. Ich hab mal nachgesehen und das Bild sieht ähnlich aus. In diesen Gegenden waren die alten Römer zu Hause und der Apostel Paulus war immer wieder auf der Flucht vor ihnen, wenn er seine Schäfchen besuchte. Ihr seht, ihr bewegt euch zur Zeit in sehr alten Kulturen.

  2. Wunderbar! Ich genieße eure Reiseberichte und Bilder!

  3. Sehr schöne Motive…

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