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Tag 30

Tag 30

4 Mai 2011 |  by Thomas Deutsch  |  Share  | 

Von Konya nach Aksaray
Nach einem tollen Frühstücksbuffet starteten wir ins Großstadtgewimmel auf dem Weg zur Hauptpost die fast außerhalb der Stadt liegt. 7km fuhren wir von der Stadtmitte bis zur Post. Valentin ging als erster in die Post während ich ein Auge auf die Räder habe. Wir machen das übrigens immer so das wir getrennt unsere Besorgungen machen damit der andere auf die Räder aufpasst. Nach 5 min ist er wieder draußen – und wie befürchtet mit leeren Händen! Das Paket war noch nicht da. Ich musste es auch versuchen, immerhin haben wir die vor fast 3 Wochen los schicken lassen. Ich fragte also am Schalter nach meinem Paket und über 4 Personen kam ich dann in einen Paketraum in dem ca 50 Pakete auf ihre neuen Besitzer warteten, meins war nicht dabei. Jemand sagte dann das es eh 1-3 Monate dauern könnte mit so einem Paket. Ich war natürlich sauer… Aber was kann ich machen? Zum Glück brauche ich nichts aus diesem Paket dringend und leider gibt es auch keine Möglichkeit die Pakete zu einem anderen Paketzentrum schicken zu lassen.
Kurz hinter der Stadt bogen wir auf die Straße D300 ab, auf der wir die nächsten Tage unterwegs sein werden und es wurde ungewöhnlich flach und Bäume waren auch nicht mehr zu sehen. Zum Glück ist die D300 nicht stark befahren, so das wir abgesehen vom Gegenwind entspannt fahren konnten. Schon seid Anfang der Türkei werden wir von vielen LKWs angehupt… ganz ok wenn diese auf der Gegenfahrbahn ca 20m entfernt sind – nicht so gut wenn die ihr Horn direkt neben meinem Trommelfell pusten. Es fällt auf das kaum ein Trucker alleine unterwegs ist – fast jeder hat einen Kollegen zur Seite. Man kann sagen das in der Türkei mindedtens doppelt so viele Arbeitsplätze bei einer Tätigkeit entstehen. In einem Imbiss arbeiten auch oft 4-6 Personen wo in Deutschland max 2 Leute die gleiche Arbeit machen müssen. Das hat Vor- und Nachteile, klar. Aber man merkt es schon das es hier entspannter zugeht. Wir fuhren durch eine steppenartige Landschaft bis nach Aksaray. Hier gibt es ein großes Mercedes-Benz Werk und auch andere Autofirmen sind hier ihre Niederlassungen – man sieht es der Innenstadt auch an, die einen sehr modernen Eindruck macht. Wir finden ein Hotel für ca 8,50€ die Nacht. Das sind natürlich alles heruntergehandelte Preise, denn Valentin scheint ein neues Hobby gefunden zu haben. Sehr gut denn eine Dusche ist nach einem solchen Tag immer gerne gesehen.



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5 Comments


  1. That hits the target dead cetern! Great answer!

  2. Plsnieag to find someone who can think like that

  3. Lot of smarts in that pogisnt!

  4. Sieht etwas so aus wie ein die Road 66. Mit einem Typisches 60er-Jahre Motel an der Straße.
    Bilder sind wie immer super schön!
    Alles liebe wünscht dir deine Schwester.

  5. Wie schade mit der Post!
    Naja, hauptsache euch gehts gut!
    Valentin- das Handeln war auch mein Hobby auf der Weltreise- liegt das in den Genen?

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