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Tag 42

24 Mai 2011 |  by Thomas Deutsch  |  Share  | 

Von Dogubayazit in den Iran
Der 15.5.2011. Heute fahren wir in den Iran. Hat Düsseldorf am letzten Abend zum ESC Finale eine gute Show geliefert? Ich wollte es hier im Hotel schauen, aber ein Schlagbohrer um 22:00 hat mich von der Lobby zurück ins Zimmer im 4 Stock getrieben.
Ich verdrücke noch etwas Restkuchen vom Abend und es geht bei gewohnt gutem Wetter Richtung Grenze. 15km vor der Grenze wird der Verkehr auf die gegenüberliegende Fahrbahn geleitet. Wieder eine Baustelle? Nein, so wie es aussieht, werden die Spuren für die lange LKW Schlange gebraucht, die wir ab ca. 7km vor der Grenze erreichen. Die stehen hier bestimmt schon mehrere Tage. Wir schauen uns die Kennzeichen an und entdecken kurz vor der Grenze  dann auch ein deutsches Kennzeichen. Wir wollen den Fahrer fragen, wie lange er hier schon steht… Es ist aber ein Iraner, der hier mit einem Münchner Kennzeichen unterwegs ist. Der Grenzübertritt verlief eigentlich ganz einfach. Fast sind wir illegal eingereist, haben dann doch die Polizeikontrolle gefunden und unseren Stempel abgeholt. Wir rollten bergab in den Iran. Mit dem Grenzübertritt werden wir die Uhren schon um 2,5 Stunden vorgestellt haben.  Mit der Grenze erwarten uns auch wieder viele Änderungen, neues Geld, nur noch lange Hosen tragen, vorsichtig sein mit dem Fotografieren, neue Sprache und Schriftzeichen, und sooo viel mehr. Die erste Stadt durch die wir fahren, erinnert mich etwas an einen alten Wild-West Streifen. Zum einen passt die Landschaft dazu, aber auch die Häuser. Diese sind nicht aus Holz, aber sehr einfach gebaut und kleiner als bei den Türken. Wir bekommen für ca. 1€ ein leckeres Mittagessen und verlassen kurz darauf die erste Stadt. Wir treffen einen anderen Radreisenden. Alfred aus der Schweiz, mit dem gleichen Reiseziel. Er ist im Vergleich zu uns sehr umfangreich ausgestattet und auch schon etwas länger unterwegs. So beschließen wir, am Abend gemeinsam zu Zelten, finden vor Sonnenuntergang einen geschützten Platz an der Straße und Dank des Kochers können wir gemeinsam eine große Portion Curry-Reis verdrücken. So ein Kocher hat schon echt was für sich. So erzählten wir uns am Abend noch von unseren Erlebnissen und verbringen die erste Nacht im Iran in der sehr schönen Landschaft.



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9 Comments


  1. This forum needed shnikag up and you’ve just done that. Great post!

  2. Ah yes, nicely put, eveonrye.

  3. I have taken notice that in unwanted cameras, specialized receptors help to concentrate automatically. The sensors involving some cams change in in the area of contrast, while others start using a beam of infra-red (IR) light, particularly in low light. Higher specs cameras from time to time use a mixture of both devices and likely have Face Priority AF where the photographic camera can ‘See’ your face while keeping focused only on that. Thanks for sharing your notions on this web site.

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